Oberflächenersatz am Hüftgelenk nach McMinn − Die Vorteile

Erster Vorteil:


Die so genannte Biomechanik und die an den Knochen wirkenden Kräfte werden nicht verändert. Sie behalten ein „gutes Gefühl“ für das eigene Gelenk.

Zweiter Vorteil:
Ein zwischen den hochwertigen Metalloberflächen laufender Flüssigkeitsfilm minimiert den ohnehin geringen Abrieb und sichert eine hohe Verschleißfestigkeit.

Dritter Vorteil:
Die Kappe für den Gelenkkopf ist an dessen Original angepasst. Die natürlichen Größenverhältnisse bleiben somit auch im Ersatzgelenk bestehen, und die Prothese kann nicht auskugeln. Sie ist ausgesprochen belastbar und sehr beweglich.

Vierter Vorteil:
Viele Patienten können nach der Operation wieder aktiv Sport treiben: Langstrecken laufen, Ski fahren, Squash oder Fußball spielen.

Fünfter Vorteil:
Sollte – etwa infolge eines späteren Schenkelhalsbruches – eine Folgeoperation notwendig werden, sind für die etwaige Implantation einer Schaftkomponente dieselben Voraussetzungen gegeben wie bei einer Erstoperation. Die bereits implantierte Pfannenschale bleibt erhalten.

Ging man bisher davon aus, dass sich der Oberflächenersatz in erster Linie für Menschen anbietet, die bereits in jungen Jahren (unter 60 Jahren) ein erkranktes Hüftgelenk haben, das mit einer Prothese versorgt werden muss, hat das Gelenkzentrum Berlin auch gute Erfahrungen bei älteren Menschen gemacht, vorausgesetzt, es liegt eine gute Knochensubstanz vor.
Weiter: Vor der Operation

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