Checkliste Hallux valgus-OP: vor und nach dem Eingriff

Ein wichtiger Bestandteil einer jeden geplanten Behandlung ist das ausführliche Beratungsgespräch. Die Fußchirurgie in Berlin ist eines der Spezialgebiete des Gelenkzentrums von Dr. Rahmanzadeh. Insbesondere bei der operativen Korrektur des Hallux valgus zählt Dr. Rahmanzadeh zu den national sowie international renommierten Spezialisten. Sowohl die Vorbereitung auf den Eingriff als auch das Verhalten danach können das Behandlungsergebnis beeinflussen. Daher ist es nicht unwichtig, dass der Patient im Vorfeld der Behandlung genauestens über die Hallux valgus-OP informiert ist und zudem weiß, worauf er nach dem Eingriff achten sollte. Auf diese Weise lassen sich auch die Komplikationsrisiken auf ein Minimum reduzieren. Außerdem gibt es dem Patienten natürlich Gewissheit und Sicherheit, wenn er die Details der Behandlung erläutert bekommt.

Das Arzt-Patienten-Gespräch vor der Hallux valgus-OP

Das Beratungsgespräch vor der Hallux valgus-OP in Berlin dient vorrangig dazu, den Patienten und seine Anliegen kennenzulernen. Anhand einer sorgsamen Untersuchung bestimmt der Spezialist, ob es sich um einen Hallux valgus handelt und grenzt diesen von anderen eventuellen Ursachen für Fußschmerzen oder Fehlstellungen des Fußes ab. Bildgebende Verfahren veranschaulichen, wie weit die Fehlstellung vorangeschritten ist und ermöglichen es dem Operateur, den Eingriff genauestens zu planen und individuell an den Patienten anzupassen.

Beschwerden beim Hallux valgus

Das typische Erscheinungsbild beim Hallux valgus ist der auf der Innenseite des Fußes befindliche „Huckel“. Er entsteht dadurch, dass sich das Köpfchen des ersten Mittelfußknochens in Richtung Innenseite schiebt. Die Veranlagung für einen Hallux valgus ist in erster Linie genetisch bedingt. Eine Fehlbelastung des Fußes kann die Bildung des Hallux valgus zusätzlich begünstigen. Auch spitz zulaufende, hohe Schuhe können dazu beitragen.

Personen, die an einem Hallux valgus leiden, klagen in der Regel über Schmerzen an der Fußsohle. Diese sind die Folge eines falschen Abrollens und einer Lastübernahme der kleinen Zehen durch die Schiefstellung der Großzehe. Eine Überbelastung der Zehengrundgelenke kann auch in einer Mehrbeweglichkeit der Kleinzehen resultieren und ebenfalls Schmerzen in den Zehengrundgelenken mit sich bringen. Überdies werden die Sehnen und das Bindegewebe der Zehengrundgelenke geschwächt. Der stabile Halt des Fußes wird reduziert, wodurch sich auch ein Spreizfuß verstärken kann.

Ist eine spezielle Vorbereitung notwendig?

Besondere Maßnahmen sind vor der Hallux valgus-OP für gewöhnlich nicht zu berücksichtigen. Sollte der Patient auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen sein, sollte er dem Operateur dies unbedingt mitteilen. Nach Möglichkeit sollten Medikamente und Mittel, die die Blutgerinnung beeinflussen können, etwa eine Woche vor dem Eingriff abgesetzt werden. Hierzu zählen beispielsweise Aspirin und ASS®. Insbesondere für die Zeit direkt nach der OP ist es empfehlenswert, sich eine helfende Hand zu organisieren, die beispielsweise Einkäufe übernehmen kann. Denn trotz der frühen Belastbarkeit des Fußes beziehungsweise der Füße sind die Patienten dennoch im Alltag etwas eingeschränkt.

Die OP-Methode nach Dr. Rahmanzadeh

Dr. Rahmanzadeh gilt als Koryphäe bezüglich der Hallux valgus-OP, da er eine besondere Operationstechnik anwendet. Dank einer speziellen Sägetechnik und der Implantation einer von ihm selbst entwickelten Titanplatte in den Fuß, sind eine direkte vollständige Belastbarkeit sowie eine dementsprechende frühe Mobilisation des Patienten möglich. Das Verfahren ermöglicht es weiterhin, beide Füße in einer Sitzung zu operieren und sie nichtsdestotrotz nach dem Eingriff problemlos zu belasten. Die Patienten von Dr. Rahmanzadeh können die Klinik etwa vier Tage nach der Operation wieder verlassen. Auf Gehhilfen, einen Gips oder Vorfußentlastungsschuhe sind sie dabei nicht angewiesen.

Verhalten nach der OP

Nach der Operation benötigt der Körper Zeit, sich von dem Eingriff zu erholen und zu regenerieren. Aufgrund der speziellen Operationstechnik von Dr. Rahmanzadeh ist es dennoch bedenkenlos möglich, den Fuß beziehungsweise die Füße unmittelbar im Anschluss an die OP vollständig zu belasten. Die Gehübungen können je nach Präferenz des Patienten barfuß oder mit Schuhwerk absolviert werden. Sollten die Füße nach dem Eingriff geschwollen sein, empfiehlt sich je nach Schwellungsgrad das Tragen von bequemen, weiten Schuhen. Es bietet sich zudem an, Schuhe mit zwei oder drei Klettverschlussriemen auf dem Fußrücken zu wählen, um dem Fuß etwas Halt zu geben und den Verschluss an den abklingenden Schwellungsgrad individuell anzupassen.

Der Krankenhausaufenthalt beträgt meist drei bis vier Tage. Zwei- bis dreimal pro Woche sollte eine Lymphdrainagentherapie vorgenommen werden, um einer Einlagerung von Wasser nach der Operation entgegenzuwirken beziehungsweise vorzubeugen. Die Fäden können nach etwa 14 Tagen gezogen werden. Nach etwa einem Jahr wird die Titanplatte wieder operativ entfernt. Der Eingriff dauert etwa 20 Minuten. Die Patienten verbleiben für eine Nacht in der Klinik.