Entsteifung beim Hallux rigidus (Dearthrodese)

Der Hallux rigidus ist eine Arthrose-Erkrankung des Großzehengrundgelenks. Gelenkverschleiß führt zu Schmerzen beim Bewegen des Fußes beziehungsweise der Zehen. Im späteren Verlauf schmerzt das Areal auch in Ruheposition und es kann zu Bewegungseinschränkungen kommen. Als mögliche Ursachen für einen Hallux rigidus kommen unter anderem Fehlstellungen im Großzehengrundgelenk (Hallux valgus), Fehlbelastungen und Verletzungen in Betracht. Wird die Knorpelschicht zwischen den Gelenkpartnern fortwährend abgebaut, reiben die Gelenkflächen aneinander und rauen auf. Dadurch treten auch Entzündungen auf, die letztendlich zu Schmerzen im gesamten Fuß führen. Zu den konservativen Maßnahmen gehören schmerzlindernde Medikamente und Spritzen sowie Einlagen. Bei einem fortgeschrittenen Hallux rigidus empfiehlt sich in der Regel eine Hallux rigidus-OP. Worin zeigt sich der Unterschied zwischen der herkömmlichen Arthrodese (Versteifungs-OP) und der Methode nach Dr. M. Rahmanzadeh?

Was genau ist eine Arthrodese?

Viele Jahre galt die Arthrodese als eine Art Standardvorgehen bei der chirurgischen Behandlung des Hallux rigidus. Als Arthrodese wird eine gezielte operative Gelenkversteifung bezeichnet. Häufigster Grund für diese Maßnahme ist eine fortgeschrittene Arthrose. Da die Zerstörung der Gelenkflächen dazu führt, dass das Gelenk zunehmend instabiler wird und Schmerzen entstehen, wird das Gelenk versteift, sodass es zu keiner weiteren Reibung und Abnutzung kommt. Beim Hallux rigidus zielt die Arthrodese darauf ab, die Gelenkpartner durch eine Knochenfusion miteinander zu verbinden. Dadurch wird die normale Gelenkfunktion aufgehoben, um die Schmerzen zu lindern und die Belastbarkeit wiederherstellen zu können.

Wann wird sie durchgeführt?

Hauptgrund für die Durchführung einer Arthrodese ist eine vorangeschrittene Arthrose-Erkrankung in den kleinen Gelenken. Hierzu zählen neben dem Großzehengrundgelenk auch die Finger, die Handwurzel und das Sprunggelenk. Eine Arthrodese ist ebenfalls möglich, wenn ein künstliches Gelenk sich gelockert hat und keine Möglichkeit eines Austausches besteht. Weitere Gründe können eine chronische Instabilität des Gelenks durch Muskellähmung sowie eine Gelenkzerstörung durch rheumatoide Arthritis sein.

An den großen Gelenken wie etwa dem Hüftgelenk wird in der Regel keine Arthrodese vorgenommen. Auch im Bereich der kleinen Gelenke gewinnen die gelenkerhaltenden Operationsmöglichkeiten immer mehr an Bedeutung. Moderne OP-Techniken wie die Hallux rigidus-OP nach Dr. M. Rahmanzadeh bieten die Möglichkeit, die Beweglichkeit der Zehen und das Erscheinungsbild des Fußes zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Gleichzeitig werden aber auch die durch die Arthrose hervorgerufenen Schmerzen reduziert und eine hohe Belastbarkeit des Fußes gewährleistet.

Welche Risiken birgt eine Arthrodese?

Die Gelenkversteifung ist nicht frei von Risiken. So kann es nach einer Arthrodese zu chronischen Schmerzen und der Bildung eines Falschgelenks (Pseudarthrose). Auch eine anhaltende Sensibilitätsstörung kann in dem betreffenden Areal auftreten. Zudem verfügt die Arthrodese über den Nachteil, dass das Gelenk nicht mehr bewegungsfähig ist. Für den Patienten lindert der Eingriff mitunter die Schmerzen und die Belastungsunfähigkeit. Auf der anderen Seite schränkt die Versteifungs-OP und die damit einhergehende Bewegungsunfähigkeit die Lebensqualität des Patienten ein.

Was ist das Besondere an der Hallux rigidus-Behandlung im Gelenkzentrum Berlin?

Im Gegensatz zur herkömmlichen Hallux rigidus-OP muss das Gelenk bei der Operationstechnik nach Dr. M. Rahmanzadeh nicht versteift werden. Eine spezielle Sägetechnik sowie die von ihm entwickelten Titanimplantate, die auch bei der Hallux valgus-OP zum Einsatz kommen, ermöglichen es, den Hallux rigidus chirurgisch zu behandeln, ohne die Beweglichkeit auszuschalten. Der Fuß (beziehungsweise beide Füße) können bereits kurze Zeit nach der Operation wieder vollständig belastet werden. Die Patienten können die Klinik nach etwa drei bis vier Tagen ohne Gips und ohne Gehhilfen wieder verlassen. Auch müssen sich die Patienten hinsichtlich des Aussehens des Fußes bei der OP-Methode nach Dr. M. Rahmanzadeh nicht sorgen: Die Ästhetik des Fußes bleibt erhalten.

Dearthrodese: versteifte Gelenke wieder beweglich machen

Dr. Rahmanzadeh führt nicht nur eine Operationsmethode beim Hallux rigidus durch, die auf eine Gelenkversteifung verzichtet, er hat zudem ein weltweit einzigartiges Verfahren entwickelt, bereits versteifte Gelenke wieder beweglich zu machen (Dearthrodese). Bislang galt die Arthrodese als irreversibel. Das Vorgehen von Dr. Rahmanzadeh gibt den Patienten wieder ihre Bewegungsfreiheit zurück und ermöglicht ihnen somit ein Plus an Lebensqualität. Die Schmerzfreiheit und die Belastbarkeit des Fußes bleiben dabei selbstverständlich erhalten beziehungsweise werden durch die OP wiederhergestellt.

Hallux rigidus-OP in Berlin – nähere Informationen und persönliche Beratung

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten der Hallux rigidus-OP in Berlin erfahren? Dr. Rahmanzadeh gilt hierzulande sowie international als Spezialist für Fußchirurgie. Sowohl die Hallux valgus- als auch die Hallux rigidus-Behandlungsoptionen hat er mit seinen Verfahren revolutioniert. Gern lassen wir Ihnen weitere Informationen zu den jeweiligen Behandlungen zukommen oder vereinbaren mit Ihnen einen individuellen Beratungstermin. Auch wenn bei Ihnen bereits eine Hallux rigidus-OP mit gelenkversteifenden Maßnahmen vorgenommen wurde, klären wir Sie gern darüber auf, wie wir die Beweglichkeit Ihres Gelenks mithilfe einer Dearthrodese wiederherstellen können. Kontaktieren Sie uns ganz einfach telefonisch unter +49 (0)30 310 13 007, per E-Mail oder über unser Kontaktformular auf der Website.