Fußchirurgie – welche Möglichkeiten gibt es?

Fußfehlstellungen schränken die Lebensqualität der betroffenen Personen häufig stark ein. Ruft das Belasten der Füße Schmerzen hervor oder ist bereits das Tragen von Schuhen unangenehm, kann die Fußchirurgie in Berlin mit einem operativer Korrektureingriff Abhilfe schaffen. Häufig scheuen Personen sich vor einer Fuß-OP, weil sie Angst vor langen Ausfallzeiten, vor starken Einschränkungen in der Nachbehandlungszeit und vor einer monatelangen Rehabilitationsphase haben. In unserem Gelenkzentrum Berlin entfallen diese Sorgen, denn durch eine spezielle, eigene Operationstechnik und besondere angefertigte Titanplättchen können die Füße selbst bei einer beidseitigen OP kurze Zeit nach dem Eingriff wieder vollständig belastet werden. Der Klinikaufenthalt beträgt in der Regel nicht mehr als vier Tage. Welche Fehlstellungen die Fußchirurgie korrigieren kann, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Hallux valgus – Schiefstand des Großzehengrundgelenks

Beim Hallux valgus liegt eine Abweichung von der normalen Stellung des Fußskeletts vor. Genauer gesagt ist die Position des ersten Mittelfußknochens verändert. Die genetische Veranlagung ist der Hauptgrund für diese Fehlstellung des Fußes. Auch eine Fehlbelastung sowie ein anlagebedingt schwaches Bindegewebe können das Risiko für die Erkrankung erhöhen. Das Tragen des „falschen Schuhwerks“ führt für die Betroffenen häufig zu starken Schmerzen. Charakteristisch für den Hallux valgus ist der „Knick“ an der Fußinnenseite. Er entsteht dadurch, dass das Köpfchen des ersten Mittelfußknochens sich in Richtung Fußinnenseite schiebt. Gleichzeitig legt sich die Großzehe näher an die Kleinzehen heran, sodass sie zur Seite zeigt.

Wie verläuft die Hallux valgus-OP?

Die konservative Behandlung beim Hallux valgus beinhaltet vor allem das Tragen von Einlagen, Schaumstoffpolstern und speziellen Schienen. Auch wenn diese Maßnahmen die Beschwerden, die die Schiefstellung hervorruft, teilweise lindern können, sind sie niemals in der Lage, die Fehlstellung zu beheben. Um den Betroffenen wieder ein unbeschwerteres Leben zu ermöglichen, ist in der Regel ein operativer Eingriff notwendig. Hierfür gibt es mehr als 150 verschiedene Techniken.

Einer der Vorteile der Hallux valgus-OP nach Dr. M. Rahmanzadeh befindet sich in der frühzeitigen Belastbarkeit des Fußes beziehungsweise der Füße nach dem Eingriff. Dr. Rahmanzadeh nimmt die Operation mit einer speziellen Sägetechnik vor. Zudem wird ein selbstentwickeltes Titanimplantat eingesetzt, das die Großzehe stabilisiert. Auf diese Weise ist eine frühzeitige Mobilisierung des Patienten möglich. Bereits nach drei Tagen können die meisten Patienten die Klinik wieder verlassen. Selbst bei einer beidseitigen Operation sind beide Füße kurze Zeit nach dem Eingriff wieder vollständig belastbar. Die OP-Technik nach Rahmanzadeh erzielt ein ästhetisches Ergebnis und schenkt dem Patienten ein Plus an Lebensqualität. Vorfußentlastungsschuhe oder ein Gips sind nicht notwendig.

Hallux rigidus – Gelenkverschleiß des Großzehengrundgelenks

Für eine ungestörte und schmerzfreie Bewegung der Gelenke sind diese mit einer Knorpelmasse versehen. Das ist auch beim Großzehengrundgelenk der Fall. Mit der Zeit kann es – unter anderem durch unpassendes Schuhwerk, Fehlstellungen, Verletzungen oder erblichen Faktoren – zum Verlust dieser Knorpelmasse und somit zum Gelenkverschleiß (Arthrose) kommen. Infolgedessen treten Knochenwucherungen, Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen auf.

Was passiert bei der Hallux rigidus-OP?

Oft zögern Patienten mit Hallux rigidus, wenn es um die operative Behandlung der Erkrankung geht. Denn die herkömmliche Hallux rigidus-OP sieht meist eine Teilentfernung oder Versteifung des Gelenks vor, um die Beschwerden der Betroffenen zu lindern. Vor allem die eventuelle Unbeweglichkeit des Zehs sowie die langen Rehabilitationszeiten sind Gründe, weswegen Patienten die Behandlung hinausziehen.

Die Methode, die Dr. Rahmanzadeh im Gelenkzentrum Berlin anwendet, belässt hingegen das Erscheinungsbild des Fußes. Zudem ist eine Versteifung des Gelenks nicht notwendig. Noch am OP-Tag ist eine uneingeschränkte Belastung des Fußes beziehungsweise der Füße wieder möglich. Die sofortige Belastbarkeit wird unter anderem durch eine selbstentwickelte Titanplatte gewährleistet. Wie schon bei der Hallux valgus-Korrektur werden auch nach der Hallux rigidus-Operation weder ein Gips noch Vorfußentlastungsschuhe benötigt.

Nähere Informationen zur Fußchirurgie in Berlin

Eine ausführliche und individuelle Beratung zur Fußchirurgie erhalten Sie in unserem Gelenkzentrum in Berlin. Auf Wunsch senden wir Ihnen Informationsdatein zu den jeweiligen Fehlstellungen und deren Behandlungsmöglichkeiten zu.