Wie erfolgt der Kniegelenkersatz?

Bewegungsschmerzen im Bereich des Knies schränken die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Im Gelenkzentrum in Berlin sind wir auf die Kniechirurgie spezialisiert. Mit einem Kniegelenkersatz in Berlin kann den Patienten wieder zu einer schmerzfreien Gelenkfunktion zurückverholfen werden. Bei der Knie-OP setzt der erfahrene Chirurg eine Prothese ein, die das natürliche Kniegelenk adäquat ersetzt. Welche Gründe für einen Kniegelenkersatz gibt es? Und wie verläuft die Kniegelenk-Operation?

Wodurch kommt es zu Schäden am Kniegelenk?

Zu den Hauptgründen für Schäden am Kniegelenk zählen Erkrankungen, darunter beispielsweise Arthrose (Gelenkverschleiß) oder Gelenkentzündungen wie rheumatoide Arthritis oder chronische Polyarthritis. Überdies können auch Krankheitserreger wie Bakterien eine Entzündung bedingen, die letztendlich zu Schäden am Kniegelenk führt.

Führen Abnutzungserscheinungen zu Veränderungen und Schäden im Gelenk, wird dies als Arthrose bezeichnet. Mit steigendem Alter erhöht sich auch das Risiko für eine Arthrose, da sich der Gelenkknorpel, der für einen reibungslosen Bewegungsablauf sorgt, fortwährend abnutzen kann. Ebenso können starke Belastungen des Gelenks dazu führen, dass eine Arthrose auftritt. Mögliche Gründe sind beispielsweise Sport, körperlich anstrengende berufliche Tätigkeiten oder auch Fehlstellungen und Fehlbelastungen. In Einzelfällen können auch Stoffwechselerkrankungen und die erbliche Veranlagung die Ursache für eine Arthrose des Kniegelenks sein.

Neben Arthrose und Gelenksentzündungen ist es auch möglich, dass Schäden am Kniegelenk durch Verletzungen und Unfälle auftreten. So können das Kniegelenk beziehungsweise die stützenden Bänder beispielsweise überdehnt, überstreckt oder verdreht werden.

Typische Symptome bei Kniegelenksverschleiß

Bei einer Kniegelenksarthrose leiden die Betroffenen häufig unter Schmerzen, die zunächst vorrangig bei Bewegungen auftreten und im späteren Verlauf auch in Ruhelage vorherrschen können. Zudem kann es zu Bewegungseinschränkungen kommen. In schweren Fällen lässt sich das Kniegelenk nicht mehr beugen oder drehen. Um einer derartigen Versteifung vorzubeugen beziehungsweise entgegenzuwirken, ist eine frühzeitige Behandlung äußerst wichtig.

Bei einer Gelenkentzündung leiden die Betroffenen meist ebenfalls an Schmerzen und Steifigkeit des Gelenks. Zudem sind Formveränderungen, die oft auch äußerlich sichtbar sind, nichts Unübliches.

Vorbereitung auf die Knie-OP

Die wichtige Basis für eine erfolgreiche und möglichst komplikationsfreie Behandlung ist das Arzt-Patienten-Gespräch. Nur anhand einer genauen Diagnose kann das jeweilige Operationsvorgehen individuell und somit optimal an den Patienten und dessen spezielle Voraussetzungen angepasst werden. Im Gelenkzentrum Berlin spielen unter anderem das Ausmaß der Arthrose, das biologische Alter des Patienten, der Grad der Schäden sowie die Abweichung von der normalen Anatomie des Kniegelenks, die Knochenqualität und eventuelle Vorerkrankungen oder bereits erfolgte Operationen eine wesentliche Rolle bei der OP-Planung. Hinzu kommen aber auch Aspekte wie beispielsweise die berufliche Tätigkeit und sportliche Aktivitäten des Patienten. Auch auf diese wird nach Möglichkeit Rücksicht genommen, sodass auch nach der Operation Beruf und Hobbys weiter ausgeführt werden können.

Neben der ausführlichen Anamnese kommen vor einer Knie-OP verschiedene Untersuchungstechniken zum Einsatz, um das Ausmaß der Arthrose zu bestimmen und den geeigneten Therapieverlauf ermitteln zu können. Hierzu zählen vor allem bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT). Krankhafte Veränderungen im Gelenk können auch mit einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) untersucht werden.

Knie-OP-Ablauf: Was passiert beim Kniegelenkersatz?

Eine Kniegelenk-Operation findet unter Vollnarkose statt. Im Anschluss ist ein stationärer Aufenthalt in der Klinik notwendig. Bei der Operation öffnet der Chirurg zunächst das Kniegelenk. Die Schnittführung erfolgt dabei so, dass der Operateur eine gute Sicht auf das Operationsgebiet hat. Präzise entfernt der Experte geschädigte Knochen- und Knorpelanteile. Dann legt er eine Schablone auf die verbleibenden gesunden Knochen und formt diese so, dass die Knieprothese passgenau eingesetzt werden kann. Der Kniegelenkersatz kann als Teilersatz oder als Total-Endoprothese erfolgen.

Vor der eigentlichen Knieprothese setzt der Chirurg verschiedene Probeprothesen ein, um die optimale Passform und Größe zu finden. Danach implantiert er die passende Originalprothese und fixiert sie mit einem sogenannten Knochenzement. Bereits nach wenigen Minuten ist dieser komplett ausgehärtet, sodass die Prothese schon kurze Zeit nach der Operation vollständig belastet werden kann. Nach etwa vier Tagen können die Patienten von Dr. Rahmanzadeh in der Regel wieder selbstständig (mit Gehstützen) gehen.

Aus der Klinik entlassen werden die Patienten nach rund einer Woche (entweder nach Hause oder in eine Rehabilitationseinrichtung). Die Mobilität ist hierbei erfahrungsgemäß bereits sehr gut, wenn auch noch mit einigen Einschränkungen (z. B. Autofahren) verbunden.

Kniegelenkersatz in Berlin – Ihr individueller Beratungstermin bei Dr. Rahmanzadeh

Dr. Rahmanzadeh ist Spezialist für Fußchirurgie, Hüftchirurgie und Kniegelenkersatz in Berlin. Wünschen Sie sich nähere Informationen zum Thema „künstliches Kniegelenk“, dann wenden Sie sich jederzeit gern an uns. Wir lassen Ihnen gern weiteres Material zukommen oder vereinbaren einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch mit Dr. Rahmanzadeh.