Oberflächenersatz am Hüftgelenk nach McMinn − Die Operation

Der Operationszugang zum Hüftgelenk erfolgt durch einen Hautschnitt am Oberschenkel.


Hüftkopf und -hals werden dabei nicht abgetrennt. Es werden nur die Oberflächen mit den erkrankten Knorpel- und Knochenanteilen mit speziellen Instrumenten entfernt.
Die entfernten Gelenkflächen werden durch die Metallkomponenten der Oberflächenprothese ersetzt.







Die Pfannenschale wird ohne Zement im Becken verklemmt (press-fit), die Kopfkappe wird mit einem dünnflüssigen Zement fixiert.





Die für die Gelenkfunktion wichtigen Strukturen werden wie bei Standardprothesen weitgehend geschont, so dass die Gehfähigkeit ein bis zwei Tage nach der Operation wieder erreicht wird. Der Oberflächenersatz ist nicht schmerzhafter als andere Operationen zum Gelenkersatz. In den ersten Tagen nach der Operation bekommen die Patienten  Schmerzmittel, so dass das Übungsprogramm und die erforderliche Mobilisation vom ersten Tag nach der Operation an durchgeführt werden können.


Das Implantat:

Nach der Operation werden die Patienten im „Aufwachraum“ betreut, bis die Wirkung der Narkosemittel abgeklungen ist und Atmung und Kreislauf stabil sind.

Sie werden zwei Drainagen in der Wunde haben, die das Wundsekret ableiten, und eventuell einen Tropf am Arm, um Ihnen Flüssigkeit zuzuführen. Schon am Abend des ersten Tages sollen Sie die Füße bewegen und die Beinmuskulatur anspannen.
Weiter: Nach der Operation

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